Die Goldene Fünf
 
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Zwischen Babydoll und Catsuit: Die Eskapaden und Geheimnisse eines Großstadtmädchens. Ich bin das Mädchen, das du gern wärst und die Hure, die du niemals sein wirst. Ich bin der Engel auf deiner rechten Schulter und der Teufel auf der linken. Ich bin heilig, ich bin sündig, aber vor allem eines... Ich bin echt.
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Hinzugefügt am 20.05.2011 - 11:53:37 von Benutzer LoVe Doll
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Sinnlos, aber schön.
Lana Del Rey - Born To Die from UNIVERSJM on Vimeo.
Erotiknews vom 28.01.2012 - 00:49:00
 
Ach, was?
Sie hätten es nicht leicht mit mir. Jungs, ich höre es mir täglich von euch an. Und ich frage nach den Gründen, obwohl ich sie kenne. Ihr tut mir ja auch Leid... Aber ich bin wie Mathe: Für mich genauso unlösbar wie für euch. Zugegeben, ich könnte die Aufgabe weniger anspruchsvoll gestalten. Aber dann lernt ihr auch nie dazu.Ich habe schon immer jedem gesagt, ich sei kompliziert: "Hi, alles klar?" -"Ich bin kompliziert". Bevor sich ein Mann überhaupt wagt in ein längeres Gespräch mit mir zu verwickeln, mache ich ihn darauf aufmerksam, dass er sich ausgerechnet die härteste und intelligenteste unter den hohlen Nüssen im Club ausgesucht hat. Leider hält dies natürlich keinen Mann davon ab zu glauben er sei der Nussknacker schlechthin. Ich verfüge nicht gerade über ein gutes Allgemeinwissen und kann bestimmt weder ne Pyramide bauen, noch die Frage nach den schwarzen Löchern im All klären, aber ich kann jemanden dazu bringen daran zu zweifeln was 1+1 ist. Und während sie kläglich versuchen mir ein weniger böses Grinsen ins Gesicht zu zaubern, drifte ich in Gedanken längst ab. Ich höre Männern oft zu, aber ich höre nicht was sie sagen. Ich habe mir da über Jahre einen Filter angeeignet, der nur wirklich einfallsreiche Kommentare und Komplimente durchlässt. Wer etwas nicht sofort Erkennbares an mir bemerkt, hat ein goldenes Ticket so gut wie sicher. Und fällt jemandem auf wie diabolisch meine Gedanken sind während ich unschuldig da sitze, der kriegt es vielleicht noch selbst hin mich an der einfachsten Rechenaufgabe der Welt scheitern zu lassen. Der Kontakt zu Männern und die Konversationen sind einfach so... vorhersehbar. Ich will den Überraschungsmoment, für einen Augenblick will ich mich wie die Blöde im Gespräch fühlen und nicht die, die den Anderen in jede Richtung leiten kann, die sie will. Ich habe früh aufgehört Männer zu manipulieren, weil es schlichtweg zu langweilig ist. Ich bin kompliziert, also steh ich auf komplizierte Männer. Rhett hat Scarlett nicht bekommen, weil er ihr die Füße geküsst hat (zugegeben, die beiden wurden nicht glücklich). Provokation hat eine gewisse Wirkung, Unnahbarkeit einen prickelnden Reiz und Intellekt und geistreicher Humor sind die Krönung des Ganzen. Ein Mann muss meinen Sarkasmus verstehen, oder er wird täglich weinen. Sich beschweren nützt nichts, wenn man nichts an der Taktik ändert. Das Jammern so mancher männlicher Kreaturen überhöre ich komplett, ich werde niemandem schrittweise erklären was zu tun ist, um mich weiterhin zu unterhalten. Du kannst es oder du kannst es nicht. Und wenn sich nun jemand provoziert fühlt, sollte er sich vorher überlegen, ob er auch wirklich gut im Rechnen ist.
Erotiknews vom 24.01.2012 - 13:25:00
 
I can understand. Can you?
Depeche Mode - Freelove from Eisenheim on Vimeo.
Erotiknews vom 24.01.2012 - 02:14:00
 
Nicht Alter Ego... mein Ego
Samstagmorgen. Nur ein paar Stunden Schlaf und ich verlasse meine 4 Wände. Der Himmel ist blau, strahlend blau! Ungefähr so, wie ich es letzte Nacht war. Bilanz der Alter Ego Party: Ein aufgeplatztes Knie, ein blutender Zeh und ein paar fragwürdige Abdrücke einer Gerte. Ich würde sagen, alles wie immer. "Du bist doch die, die da vorhin den Typen gepeitscht hat!". Wenn mich Leute so begrüßen, dann weiß ich, dass ich vorhin etwas zu gut gelaunt war. Aber hey, einen Mann hier und da bisschen kloppen und züchtigen ist doch normal und völlig verständlich nach meinem Trauma (siehe Post unten). Und wie könnte ich es böse meinen. Ganz bestimmt nicht! Er ist ein ganz Lieber, also darf er mich sogar anfassen. Wirklich verstecken konnte ich mich vor den Anderen eh nicht: In einem Raum voller elegant schwarz gekleideter Menschen leuchtete mein pinker Haarschopf wie eine Alarmanlage.Das Asphalt war voll, geradezu restlos überfüllt mit Spitze und glänzendem Latex und der für eine solche Party nötigenden nackten Haut. Erstaunlicherweise waren es diesmal die Herren der Schöpfung, die ihre Körper besonders gern zur Schau stellten und so fiel es meiner Freundin und mir bei Betreten des Clubs sichtlich schwer mit dieser optischen Überforderung erstmal zurecht zu kommen. Wohin nur? Hätte ich 6 Augen gehabt, es wären dennoch nicht genug gewesen. Mein Nacken schmerzte, weil ich beim Laufen kaum geradeaus schauen konnte, und das lag nicht am Alkohol. Selten habe ich so viele schöne Menschen auf einem Haufen gesehen. Eine absolutes Wunder für eine Berliner Fetischparty (wer regelmäßiger Gast solcher ist, weiß leider was ich meine). Ich tanzte, ich lachte, ich amüsierte mich, und das sogar ehrlich. Ich musste nicht so tun, als ginge es mir gut, mir ging es sogar blendend. Für mich absolut überraschend, gehöre ich doch zu der Sorte, die besonders lang (und gerne) leidet. Normalerweise fällt mir die Abnabelung von einer für mich leicht väterlichen Figur auch noch mit 26 Jahren schwer, doch in den letzten Monaten hat sich etwas verändert.Man sagt, es könne an meinem steigenden Alter liegen, vielleicht auch daran, dass ich endlich erwachsen werde, oder daran, dass das chemische Chaos in meinem Gehirn endlich beseitigt wurde, oder aber daran, dass nicht mein Alter steigt, sondern mein Ego. Ich habe gelernt auf mich selbst zu achten und darauf was mir gut tut und was nicht. Was wiederverwendet werden kann und was eindeutig auf den Sperrmüll gehört. Ich werde mich nicht mehr auf eine alte Couch legen, die unbequem und häßlich ist, ich möcht es mir fortan bequem machen... Denn das Leben ist hart genug, ich brauche keine Menschen um mich, die mir noch weitere Schmerzen bereiten. Die Alter Ego ist jetzt einige Zeit her, so auch mein Liebeskummer. Ich habe weder tonnenweise Schokolade in mich hineingefressen, noch irgendwelche Drinks aus mir hinausgekotzt. Alles ist gut. Alles ist schick. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass etwas, das einst von Wert war, es nun nicht mal wert war, dass man darum weint oder sich verkriecht.Und hätte ich doch versucht mich inmitten des Asphalt-Clubs zu verstecken, ich hätte einiges verpasst. Ich hätte vergessen, dass es da draußen auch noch ganz Liebe gibt. Die zwar nicht nur einstecken, sondern auch austeilen. Aber niemals wirklich weh tun.
Erotiknews vom 21.01.2012 - 19:29:00
 
Cinderella
"Ey! Alte! Vergiss diese Cinderella-Scheiße!". Er versucht mich aus dem Bett zu drücken, nicht seinem, möcht ich anmerken, und brüllt auf mich ein. Er will mich rausschmeißen, aus einer fremden Wohnung, mitten in der Nacht, ab auf die Straße, wo ich wohl hingehöre, denn anders behandelt er mich nicht. Wer sich ihm nicht fügt, der ist nichts wert, der hat hier nichts zu suchen, denn wozu kann eine Frau sonst gut sein als die Beine breit zu machen. Doch ich bin Cinderella, die Gummipuppe mit mehr als echtem Gefühl, eine, die noch an Märchen glaubt. Wie daran, dass der Mann ihres Herzens sie besser traktiert als eine Nutte.Es ist das 3. Mal, dass er das versucht. Wenn es brenzlig wird, schmeißt er dich raus. Das ist seine liebste Waffe. Gemeingefährlich. Andere Männer streiten sich, stellen sich und kämpfen. Er packt dich und wirft dich hinaus. Was kannst du schlimmes Ding nur angestellt haben? Ich erlaubte mir einen freien Willen zu haben, darauf zu bestehen einen menschlichen Wert zu haben und geliebt zu werden. Erst recht von dem Mann, der es offenbar auch nach Jahren nicht lassen kann, der Sache mit uns wieder eine Chance zu geben. Das erste Mal setzte er mich tatsächlich auf die Straße, das zweite Mal konnt ich ihn beschwichtigen, das dritte Mal war er dazu gezwungen es mit mir auszuhalten. Weil er mich nicht rauswerfen kann, zieht er mir die Decke weg, dass ich friere. Wendet mir den Rücken zu und ignoriert mich. Ich dachte, er sei ein Mann. Aber er ist nur ein dummes Kind, das  eingeschnappt ist, weil die Märchenprinzessin heut Nacht nicht zur Hardcorebraut wurde. Ich sagte ihm zuvor: "Du verdienst mich nicht. Du verdienst meinen Körper nicht". Aber er ist einer, der sich das Teuerste nimmt, selbst wenn seine Hosentaschen leer sind. Vielleicht hätte er mich bezahlen müssen, dann hätte er auch seine Nutte bekommen. Vielleicht hätten sich manche Mädchen mit dem begnügen können, was er ihnen gibt. Solche, die ihn nicht lieben. Sie hätten sich nicht so sehr von ihm emotional aussaugen lassen, ihm eher die Beine geöffnet als ihr Herz. Aber genau das, dieses kleine porzellanartige Ding in meiner Brust, war es, was er immer haben wollte, das er nicht vergessen konnte, das ihn schon in der Vergangenheit jagte und plagte, so sehr er sich dagegen wehrte. Man könnte meinen, etwas, das man sich so sehr wünscht,  würde man nicht mehr aus den Augen lassen, es behandeln wie einen Schatz. Es lieben und pflegen, damit es bei einem bleibt, damit es strahlt und nicht zerbricht. Stattdessen benutzt er dieses Herz wie einen Fußabtreter seiner eigenen kaputten Seele, lebt sich an ihm aus, greift es, nur um es zu quetschen, bis der letzte Tropfen Blut aus ihm weicht, es nicht mehr lebt, es nicht mehr liebt. Zum Schluss wird er sagen, das Herz sei selber Schuld gewesen, es hätte ihn dazu gebracht. "Sag mir was ich für dich bin! Warum tust du mir das an? Warum kommst du wieder nach all der Zeit bei mir an? Du weißt ganz genau warum wir keinen Kontakt hatten!" -"Du bist mein Fuck-Buddy". Da kommt das Arschloch aus weiter Ferne nach Berlin, angekrochen, denn mich selbst nach einem Treffen zu fragen traute er sich nicht, nur um mir das ins Gesicht zu sagen, zu lügen, weil einer wie er nicht dazu in der Lage ist auch nur einen Funken Schwäche zu zeigen. Im November bat ich ihn mich endgültig in Ruhe zu lassen, könne er mir nicht geben was ich will. Ich musste einsehen, dass wir uns nach all der Zeit nur im Kreis drehen, er mich immer wieder an sich heranzieht, um mich dann wieder fallen zu lassen. Und ich dachte, nur Borderliner hätten ein Problem mit Nähe und Distanz. Arschlöcher aber offenbar auch. Wir würden miteinander harmonieren (damit meint er, dass ich ihm immer wieder verzeihe und hinterherrenne), zwischen uns herrsche eine gewisse Intimität (weil nicht nur ich psychisch gestört bin) und wir viel erlebt hätten (mehr als ich wollte,  allein das letzte Jahr mit ihm hätt ich mir sparen können -so auch Rauswurf Nr. 1). Ich weiß, was er meint. Es könnte so einfach sein, es könnte zwischen uns passen. Da gibt es nur ein Problem. Und das ist er. Man behauptet ja gern von Frauen sie würden, ganz dem Märchenprinzessinen-Prinzip nach, in ihrer eigenen Welt leben. Doch niemand ist so verblendet und uneinsichtig wie er. Er will Frieden durch Tyrannei erreichen, doch bombing for peace is like fucking for virginity. Wir sind uns ähnlich, ja. Ich verstehe wie er denkt, was er fühlt. Aber wir unterscheiden uns darin, dass nur einer von uns sich noch ändern kann.Er schiebt mich von sich, wie eine Hure, die nicht ihren Job macht. Es ist unser erstes Wiedersehen, für ihn ist es eine Einladung zum Sex, für Cinderella jedoch nicht. "Ey! Wir sind doch keine 15 mehr! Jetzt wird gefickt!". Und würde ich ihm nicht das geben, was er will, müsse er halt in den Puff, und ich vor die Tür. Er hat keinen Respekt vor mir, keinen Anstand, nur lauter Erwartungen. Voller Gleichgültigkeit und Ekel schaut er mich an, nach allem was war, und versteht meinen Zorn und meine Zerissenheit nicht. Ich schreie ihn an, er mache mir Angst, zu oft hätte er mir weh getan, ich könne nicht einfach so weitermachen. Doch er ist taub, wie er grausam ist. In dieser Nacht darf ich bleiben, in der nächsten spielen wir das gleiche Spiel. Und spiele ich nicht nach seiner Melodie, macht er mich eben kaputt. Nicht nur mit ein paar Ohrfeigen.Ihn zu lieben ist wie sich die Fingerkuppen an einer Wand wund zu kratzen. Ich möchte niemals niederschreiben was bisher alles geschehen ist, was er getan hat,  denn ich könnte die Wahrheit nicht ertragen. Zu groß ist die Scham vor den Dingen, die ich hinnahm und tolerierte, für die ich Geduld hatte und Verständnis zeigte. Liebe macht blind, heißt es. In meinem Fall macht mich die Liebe eher geisteskrank. Eine Demütigung nach der anderen und ich hatte dennoch nicht genug. Ich wartete  auf etwas, das nie in ihm existierte, was er vermutlich gar nicht kennt.Man könnte meinen, dieser Mensch weiß nicht was Schmerz ist, doch er weiß es nur zu gut. Und dennoch hat er nicht daraus gelernt, sondern gibt an Unschuldige zurück, was ihm Andere zufügten. Selbstverliebt und arrogant, nimmt er sich alles und gibt nichts. Nach und nach zerstört er was zwischen uns ist, und während jeder Erstklässler weiß, wie man eine Entschuldigung schreibt, bringt er kein einziges versöhnliches Wort über die Lippen. Er hält sich für so viel besser als mich. Also tätschelt er mich wie einen Hund, das muss wahre Zuneigung sein. Ich frage ihn, was er je Gutes für mich getan hat und er schaut mich spöttisch an. Ein Königreich müsse jede kleinste Aufmerksamkeit von ihm wert sein, wenn auch ich seine Aufmerksamkeit nie so wirklich für mich hatte. Jeder Fremde tat mehr für mich, jeder Idiot war ein besserer Mann, als er es jemals sein könnte. Dass er sich mit mir beschäftige, das müsse wohl genug für mich sein. Nichts tat er, was mir zeigen könne, warum er nicht von mir loskommt. Im November bat ich ihn um Abstand, nun ist er wieder da und macht alles nur noch schlimmer. Egal was passiert war, ich war immer diejenige, die sich entschuldigte, die um Verzeihung bat. Diesmal habe ich mich nur bei mir selbst zu entschuldigen. Ich hatte Achtung vor ihm, warum, weiß ich heut nicht mehr. Vermutlich, weil ich keine Achtung vor mir selbst hatte. Es braucht vieles, bis ich jemanden aus meinem Leben verbanne. So viel, wie eigentlich keine einzelne Frau aushalten kann. Ich bereue meine letzten Worte an ihn nicht, auch wenn sie das Häßlichste sein mögen, was ich je von mir gab. Ich dachte, für mich würde die Welt zusammenbrechen, doch ich fühle mich einfach leer. Ich will nicht essen, ich will nicht  trinken. Ich will schlafen, und den Albtraum der letzten Nächte vergessen. Das letzte Mal brachte mich die Sache fast auf die Irrenstation, diesmal bringt sie mich zurück hierher. Ich trauere um das wenige Gute, was wir verloren haben, doch das ist es nicht wert das Schlechte hinzunehmen. Vielleicht bin ich zu alt für diese Cinderella-Scheiße, vielleicht werden Märchen niemals wahr. Doch irgendwas sagt mir, dass nur, weil mich jemand nicht wie eine Prinzessin behandelt, das nicht heißt, dass ich keine bin. Wie eine Nutte machte ich mich in meinen gläsernden Schuhen das letzte Mal heimlich davon. Dafür bin ich nun aber meine eigene, und nie wieder seine.Es war einmal...
Erotiknews vom 10.01.2012 - 18:23:00
 
Denkt an:
Erotiknews vom 21.11.2011 - 00:33:00
 
Ein bisschen Nähe muss sein
"Kuscheln ist wie Verstopfung: Rumgedrücke und Warten ohne dass was bei rauskommt", sagte er zu mir.Es sei ok, wenn ich mich anschmiege, doch die Wahrscheinlichkeit, dass er von alleine ankäme, sei doch sehr gering. Typisch männlich oder typisch ich, dass ich an so jemanden gerate?In den letzten Wochen habe ich etwas festgestellt: Meine Bedürfnisse haben sich verändert. Vielleicht ist es mein steigendes Alter oder die zunehmende Einsicht, welche in mir das Gefühl aufkommen lassen, dass es an der Zeit ist etwas zu ändern. Wenn ich die Anderen nicht verändern kann, muss ich wohl zuerst bei mir anfangen. Zum Beispiel indem ich damit aufhöre es immer ihnen recht zu machen, aber nicht mir. Das ist mein Leben und ich biege und breche mich, nur um geliebt zu werden. Dabei habe ich es auch ohne dieses Theater verdient. Nur war mir das bisher nie aufgefallen.Ich knuddel dich, ich drücke dich bis du keine Luft mehr kriegst!Es täte ihm Leid, dass er nicht so romantisch sei. Er hätte es nie gelernt! Früher hätte ich mich wohl damit befasst ihm die Romantik intravenös solange zuzuführen, bis er mir abends vorm Balkon ein Loblied auf mich singt oder mich geradezu wundkuschelt. Zum Wundsein habe ich es zumindest geschafft, nur sind es immer die falschen Stellen und am Ende des Tages bleibt das Gefühl, dass man die Beine so breit machen kann wie man will, man bleibt dennoch leer. Es fehlt etwas. Denn da ist ein Loch in mir, das noch viel größer ist und solange es offen bleibt, kann der untere Teil von mir zwar zum Freudenhaus werden, doch der obere ist einsam und allein. Ich fühle mich wie meine eigene Puffmutter, ich zocke mich ab, ich trickse mich aus, nur um zu überleben. Und bin ich dessen überdrüssig, schließe ich das Geschäft wieder und versuche mich daran zu erinnern, dass ich alles nur aus und für die Liebe tue. Ich ertrage so manchen Freier, nur um meine Hoffnung auf die Liebe nicht dicht machen zu müssen.Wir hätten doch schon zwei mal Sex gehabt! Gestern und heute! Ob mir das nicht genug sei? Nein, es ist nicht genug. Vielleicht war es das mal, aber das ist es nicht mehr. Ich will von allem viel. Ich habe mich in der Vergangenheit so sehr aussaugen lassen, dass ich nun erstmal eine ganze Ladung abbekommen muss, bis ich freiwillig aufgebe und mich das Sättigungsgefühl endlich befriedigt. Früher glaubte ich daran, das Menü könne mit der Zeit besser werden. Heute wechsle ich das Restaurant schneller. Einfach weil mich mein Hunger krank gemacht hat mit der Zeit. Unerfüllte Bedürfnisse, Liebeshungrigkeit und dann auch noch dieses verdammt beschissene Wetter. Ich habe keine Lust mehr. Keine Lust mich darauf zu verlassen, dass irgendwas besser wird. Dass ich bekomme, was ich verdiene. Gib es mir jetzt oder gib es mir eben gar nicht.
Erotiknews vom 15.11.2011 - 21:39:00
 
It's so deadly, my dear
Erotiknews vom 13.11.2011 - 23:55:00
 
 
 
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